Demokratien stecken in der Krise. Dabei spielt besonders die repräsentative Funktion der Parlamente im aktuellen Diskurs keine ausreichend relevante Rolle.
Das Forschungsvorhaben Re-De-Re möchte die prozessuale und performative Dimension dieser Repräsentation durch eine interdisziplinäre Kooperation der Politikwissenschaft mit dem Design näher beleuchten. So soll ein iterativer und konstruktiver Forschungsprozess ermöglicht werden, der konkrete Handlungsempfehlungen entwirft.
Aktuelle Phänomene werden so nicht nur erfasst, sondern schon im Verlauf des Projektes werden Interventionen geplant und getestet. Angesiedelt ist das Vorhaben an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg in Kooperation mit der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Der Projektzeitraum ist für 5 Jahre angesetzt und ist im Januar 2025 gestartet.
Aktuell
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30.08.2026Presse: Tagesschau | HR über Ausstellung "Adler, Orden, Wahlurne" | 30.08.26
Tagesschau Beitrag zur Ausstellungseröffnung "Adler, Orden, Wahlurne" -
28.08.2026Presse: Frankfurter Rundschau zur Ausstellungseröffnung "Adler, Orden, Wahlurne" | 28.08.26
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28.08.2026Presse: SWR Kultur über die Ausstellung "Adler, Orden, Wahlurne" | 28.08.26
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24.08.2026Presse: IDW über Rozbeh Asmanis Butteradler in der Ausstellung "Adler, Orden, Wahlurne" | 24.08.26
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18.08.2026Presse: Design Perspective Interview mit Friedrich von Borries zur Ausstellung "Adler, Orden, Wahlurne" | 18.08.26
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02.06.2026Presse: DDC Diskurs | 02.06.2026
Von Friedrich v. Borries und Sven T. Siefken
Das Forschungs- und Gestaltungsprojekt „Re-De-Re“ hinterfragt vermeintliche Selbstverständlichkeiten: Wie könnte Wählen in der Zukunft aussehen? Was verbindet Deutschland mit dem Adler? Und mit welchen Orden zeichnen wir besonderes Engagement aus?
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01.05.2026WDC-Ankündigung unserer Ausstellung "Adler, Orden, Wahlurne"
Die repräsentative Demokratie steckt in der Krise – wie kann Gestaltung helfen, das Vertrauen in demokratische Institutionen und Prozesse wieder zu stärken? Unter der Leitung des Designtheoretikers Friedrich von Borries und dem Politikwissenschaftler Sven T. Siefken hinterfragt das Forschungsprojekt „Redesigning Democratic Representation“ vermeintliche Selbstverständlichkeiten: Wie könnte Wählen in der Zukunft aussehen? Was verbindet Deutschland mit dem Adler? Und mit welchen Orden zeichnen wir besonderes Engagement aus?
Vorgestellt werden konkrete Entwürfe, die in Zusammenarbeit mit internationalen Designer:innen und Künstler:innen entwickelt wurden. Darüberhinaus zeigt die Ausstellung erste Ergebnisse der ethnografischen Beobachtung von 3 Bundestagsabgeordneten – ein Blick hinter die Kulissen der Politik.
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18.02.2026Ausstellung in Frankfurt: SAVE THE DATE 27.08.2027
Adler, Orden, Wahlurne
Redesigning Democratic RepresentationIm Rahmen des Forschungsprojektes eröffnet am 27. Juli 2026 um 19:00 Uhr eröffnet im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main eine Ausstellung, die sich der Neugestaltung repräsentativer Symbole und Praktiken widmet. Bis Mitte Februar 2027 lädt die Ausstellung dazu ein, etablierte Zeichen, Rituale und Ausdrucksformen neu zu betrachten und aktuelle Perspektiven auf ihre Bedeutung und Wirkung zu entdecken.
Weitere Informationen zur Ausstellung sowie zum begleitenden Rahmenprogramm werden bis Juli 2026 bekannt gegeben.
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17.01.2026Wahlkreisdialog in Berlin
Am 17. Januar 2026 fand im Wahlkreis Berlin-Mitte der zweite Wahlkreisdialog statt. 15 ausgeloste Personen kamen zusammen, um gemeinsam und mit der Bundestagsabgeordneten Hanna Steinmüller (Bündnis 90/Die Grünen) die Frage zu diskutierten: Wie können wir die Beziehung zwischen Politik und Gesellschaft besser gestalten?
Trotz verschiedener Hintergründe der Teilnehmenden zog sich ein Punkt durch fast alle Gespräche: Die Menschen empfinden eine Distanz zu „der Politik“, da diese nicht nahbar sein und den Eindruck vermittle, nichts mit dem eigenen Leben zu tun zu haben. Viele Teilnehmende berichteten, ihren Bundestagsabgeordneten noch nie persönlich begegnet zu sein. Einige gaben an gar nicht zu wissen, welche Personen sie bzw. ihren Wahlkreis im Bundestag vertreten. Dabei zeigten gerade die direkten Gespräche mit Hannah Steinmüller am Nachmittag, welchen Unterschied eine solche Begegnung für das Verhältnis zwischen Menschen und Politik bedeuten kann.
Konkrete Alltagsthemen machten deutlich, wo die wahrgenommene Distanz sie besonders beschäftige: die Schwierigkeit, einen barrierefreien Kitaplatz zu finden, der Frust über ausbleibende Konsequenzen nach dem Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen", oder die Sorge, dass Lobbyinteressen im Mietrecht mehr Gewicht haben als die Anliegen der Menschen im Wahlkreis. Kunstschaffende berichteten von Honorarkürzungen und dem Wunsch nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung ihrer Arbeit.
In Kleingruppen entwickelten die Teilnehmenden Vorschläge: regelmäßige, gut beworbene Sprechstunden, Beteiligungsformate dort, wo Menschen ohnehin sind, und vor allem verlässliche Rückmeldungen darüber, was mit Anliegen passiert. Verbindlichkeit war das Wort, das immer wieder fiel.
Hanna Steinmüller hörte zu, erklärte ihre Arbeit und sagte zu, die Ergebnisse des Tages mit Blick auf ihre politische Arbeit auszuwerten. Sie betonte auch den Mehrwert für sie als Bundestagsabgeordnete, mit einer zufällig zusammengesetzten Gruppe aus ihrem Wahlkreis zu sprechen. Denn trotz bestehender Angebote, mit den Menschen in Austausch zu kommen, biete ein Format wie der Wahlkreisdialog nochmal die Möglichkeit, viele unterschiedliche Perspektiven gleichzeitig zu hören – auch von denjenigen, die sonst nicht in Kontakt mit politischen Prozessen kommen. Deshalb schlug sie auch gleich ein Folgetreffen mit der gelosten Gruppe vor, um die inhaltliche Auseinandersetzung zu vertiefen. So trägt der Wahlkreisdialog selbst einen Teil zur Beantwortung der Eingangs gestellten Frage bei: Nicht direkt, indem er die Beziehung zwischen Menschen und Politik besser gestaltet, sondern indem er zeigt, dass sie sich gemeinsam gestalten lässt.
Das Team von unserem Projektpartner Demokratie Innovation e.V. mit der Abgeordneten Hanna Steinmüller (2. v.l.) -
03.11.2025Veranstaltung: Reimagine Voting – Wählen neu gedacht
03.11.2025
18:30 Uhr
Aula, HFBK HamburgDas Forschungsprojekt Redesigning Democratic Representation von Prof. Dr. Friedrich von Borries (HFBK Hamburg) und Prof. Dr. Sven T. Siefken (HS Bund) lädt zu einer Abendveranstaltung, die das Zusammenspiel von Gestaltung und demokratischen Prozessen auslotet. „Reimagine Voting – Wählen neu gedacht“ knüpft an den Design-Wettbewerb zur Neugestaltung von Wahlen Anfang 2025 an und präsentiert Impulse, Diskussionen und Beobachtungen aus einem ganztägigen Workshop mit den Preisträgerinnen sowie Expertinnen aus Design, Verwaltung und Wissenschaft.
Programm
Begrüßung: Prof. Dr. Friedrich von Borries
Impulsvorträge zum Spannungsfeld von Gestaltung und Demokratie, moderiert von Philipp Cartier:
Dr. Andreas Unteidig, Co-Leiter Master Eco-Social Design an der Hochschule Luzern
Dr. Anke Gruendel, Politikwissenschaftlerin an der Leuphana Universität Lüneburg
Prof. Dr. Stephan Bröchler, Landeswahlleiter Berlin, Professor für Politik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht BerlinPodiumsdiskussion mit den Preisträger*innen des Design-Wettbewerbs „Redesign Democracy“: Moritz Bendl, Petra Esveld, Pauli Muszi, Daniel Afriyie Osuwu, Peter Post, Emma Rahe; Moderation: Juliane Baruck
Abschlussstatement: Prof. Dr. Sven T. Siefken
Sektempfang zum Ausklang
Das Projekt wird gefördert von der Volkswagen Stiftung
Kooperationspartner: Deutscher Design Club e.V., Demokratie Innovation e.V. -
08.10.2025Erster Wahlkreisdialog in Frankfurt
Am Samstag, den 27. September, fand im Wahlkreis 181, Frankfurt am Main I, der erste Wahlkreisdialog statt. 22 ausgeloste Personen zwischen 16 und 92 Jahren kamen zusammen. Gemeinsam mit einem der drei Projektabgeordneten, Armand Zorn, diskutierten sie die Frage: Wie können wir die Beziehung zwischen Politik und Gesellschaft besser gestalten?
Die Teilnehmenden wurden durch das sogenannte Aufsuchende Losverfahren gewonnen. Dabei werden Teilnehmende aus dem Melderegister ausgelost. Diejenigen, die nicht auf den Einladungsbrief antworten, werden zuhause besucht, um mögliche Beteiligungshürden abzubauen. Dadurch wird eine sehr diverse Gruppe an Teilnehmenden zusammengebracht – Menschen verschiedener sozial-ökonomischer Herkünfte, Menschen mit Fluchterfahrung oder Migrationsgeschichte sowie Menschen mit unterschiedlichem Interesse an oder Vertrauen in die Politik.
Herausforderungen von demokratischer Repräsentation
Gemeinsam mit Armand Zorn (für den Wahlkreis Frankfurt am Main I im Bundestag und einer der drei Abgeordneten, die wir im Forschungsprojekt begleiten) sammelten die Teilnehmenden zunächst die Herausforderungen und die Kritik am Status Quo politischer Repräsentation. Im Anschluss entwickelten die Teilnehmenden in Kleingruppen Ideen für die Verbesserung von Repräsentation. Dabei diskutierten sie Vorschläge für die Politik, aber auch, welchen Beitrag die Gesellschaft leisten sollte.
Die Ergebnisse wurden an Armand Zorn übermittelt. Dieser meldet sich per Video bei den Teilnehmenden zurück, beantwortet ihre Fragen und reagiert auf ihre Ideen.
Repräsentation ist keine einseitige Beziehung
Der erste Wahlkreisdialog hat gezeigt, dass das Bedürfnis nach Austausch zum Thema Repräsentation groß ist und dass er funktioniert. Die Mischung aus unterschiedlichen Perspektiven machte die Diskussion lebendig und ehrlich. Gleichzeitig ist das Thema komplex und oft abstrakt. Deutlich wurde: Repräsentation ist keine einseitige Beziehung. Politiker:innen sollten zuhören, transparent handeln und Brücken schlagen. Und die Gesellschaft muss für das Funktionieren von Repräsentation ebenfalls etwas beitragen.
Ein paar Stimmen der Teilnehmenden:
„Ich verlasse den Tag mit mehr Fragen, aber auch mit neuer Motivation.“
„Ich habe Lust bekommen, selbst wieder PolitikerInnen zu kontaktieren.“
„Es hat gezeigt, dass wir mehr gemeinsam haben, als wir oft denken.“
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03.06.2025Presse: PAGE | 03.06.2025
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27.05.2025Neue Perspektiven für die Wahlurne der Zukunft
Neue Perspektiven für die Wahlurne der Zukunft: Preisträger:innen des Designwettbewerbs „Redesign Democracy“ ausgewählt
Die Jury des Designwettbewerbs „Redesign Democracy – Wählen neu gestalten“ hat vier herausragende Entwürfe prämiert. Organisiert wurde der Wettbewerb von der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) im Rahmen des Forschungsprojektes Redesigning Democratic Representation von Prof. Dr. Friedrich von Borries (HFBK Hamburg) und Prof. Dr. Sven T. Siefken (Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung). Ziel war es, angemessene und visionäre Konzepte zu entwickeln, die den uralten demokratischen Akt des Wählens aufwerten.
Über 50 Anmeldungen aus Deutschland und zahlreichen weiteren Ländern, darunter Belgien, Chile, Slowenien und Türkei, zeugen von einem breiten Interesse an der Aufgabe. Die hochkarätige Jury aus Expert:innen aus Politik, Verwaltung, Design und Wissenschaft hat vier Beiträge a 1.000 Euro Preisgeld ausgewählt.
„Deine Wahl“ von Pauli Muszi
„Fanticket“ von Peter Post und Petra Esveld
„Meros“ von Daniel Afriyie Owusu
„Aus ungestaltet wird umgestaltet“ von Moritz Bendl und Emma Rahe -
24.02.2025Presse: Hamburger Abendblatt | 24.02.2025
von Vera Fengler
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23.02.2025
Presse: Radio Bremen 2 | 23.02.2025
Am Tag der Bundestagswahl spricht Sven Siefken über die Wahl und den Designwettbewerb.
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19.02.2025Presse: Future 4 Public | 19.02.2025
Von Philipp Cartier
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18.02.2025Presse: NDR Fernsehen | Sendung vom 18.02.2025
Sendung: NDR Fernsehen | Hamburg Journal | 18.02.2025 | 19:30 Uhr
3 Min | Verfügbar bis 18.02.2027 -
18.02.2025Presse: WELT | 18.02.2025
Von Kerstin Strecker
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01.02.2025Presse: TAZ | 01.02.2025
von Robert Matthieß
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27.01.2025Presse: Hamburg.de | 27.01.2025
Politik und Design
Was haben Wahlen mit Müll zu tun?
von Stefanie HentschelDer Verlust des Vertrauens in die Politik liegt auch daran, wie sie sich darstellt – davon sind die Forschenden eines Projekts der Hamburger Hochschule für bildende Künste überzeugt. Sie suchen nach einem zeitgemäßen Design für das demokratische System, um mehr Menschen anzusprechen.
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22.01.2025Presse: Süddeutsche Zeitung | 22.01.2025
Zeitungsartikel der SZ über den Wettbewerb zum Redesign von Wahlen Von Georg Ismar, erschienen in Print und digital
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15.01.2025Open Call: Redesign Democracy – Wählen neu gestalten
Die Stimmabgabe bei einer Wahl ist der zentrale Moment, in dem die Bevölkerung ihre demokratische Macht aktiv ausübt. Sie vollzieht sich, wenn die Kreuze gesetzt sind und der Wahlzettel in die Wahlurne fällt. Doch drückt sich dieser grundlegende demokratische Akt in der gestalterischen Erscheinung der Wahlurnen angemessen aus? Sicherlich nicht, wenn, wie in einigen deutschen Wahlbezirken, die Bürger*innen ihre Wahlzettel in eine umfunktionierte Mülltonne werfen.
Im Rahmen des Forschungsprojektes "Redesigning Democratic Representation" lobt die HFBK Hamburg anlässlich der Bundestagswahl 2025 einen Wettbewerb für das Re-Design von Wahlurnen und den Prozess des Wählens aus. Wie könnten die Wahlurnen der Zukunft aussehen? Wie kann sich die performative Handlung „Wählen“ weiterentwickeln, und in welchen – auch virtuellen Räumen – wird Wählen zukünftig stattfinden? Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich hier: Open Call
Arbeitsweise
Design
von Objekten, Prozessen und InteraktionenBeteiligung
mit Mini-PublicsTesten
in der politischen PraxisBeobachtung
von drei AbgeordnetenDas Projektteam widmet sich dieser demokratischen Herausforderung mit dem Ziel, die Mechanismen der Interaktionen zwischen gewählten Vertreter:innen und Bürger:innen zu verstehen und so praktische Ideen für bürgernahe Modelle der politischen Repräsentation zu entwickeln. Das Team begleitet drei Bundestagsabgeordnete aus verschiedenen Parteien für insgesamt 100 Tage zu verschiedenen Aktivitäten im Wahlkreis, in der Partei und in Berlin im Austausch mit Gremien, Ministerien und Interessengruppen.
Gemeinsam mit ihnen und den Praxispartner:innen entwickeln die beteiligten Wissenschaftler:innen in einem experimentellen Co-Design-Prozess neue Ideen für politische Repräsentation.
Das transdisziplinäre Team verbindet künstlerische und kreative Forschungsperspektiven mit politikwissenschaftlichem Wissen und ethnografischen Methoden. Drei Austauschformate für Bürger:innen mit den spezialisierten Praxispartner:innen sind Teil der Forschungsmethode, um die Erwartungen der Bürger:innen an politische Repräsentation in den Gestaltungsprozess einzubeziehen.
künstlerisch
kollektiv
Beteiligte Abgeordnete
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MdB Sepp Müller
ist diplomierter Bankbetriebswirt, war als Finanzberater tätig und hat 2021 den Wahlkreis Dessau-Wittenberg gewonnen. Der Familienvater engagiert sich intensiv für die lokalen Anliegen seiner Herkunftsregion auf Bundesebene.
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MdB Hanna Steinmüller
(Bündnis 90/Die Grünen)ist seit 2021 direkt gewählte Abgeordnete für Berlin-Mitte. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften war sie bereits früh als Referentin in politischen Berlin aktiv. Sie sitzt im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen.
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MdB Armand Zorn
(SPD)vertritt seit 2021 den Wahlkreis 182 (Frankfurt am Main I). Geboren in Kamerun kam er 2000 nach Deutschland und hat Politik- und Verwaltungswissenschaften studiert. Er sitzt im Ausschuss für Digitales und ist Teil des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung.
wissenschaftlich
partizipativ
Team
Prof. Dr. Friedrich von Borries lehrt Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg . Er forscht über das Verhältnis von Gesellschaft und Gestaltung, beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und den Möglichkeiten gesellschaftlicher Transformation und agiert im Spannungsfeld von Architektur, Design und Kunst.
Prof. Dr. Sven T. Siefken ist Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. Seine aktuellen Arbeiten befassen sich mit Koalitionspolitik, parlamentarischen Ausschüssen, Parlamenten in der Pandemie und der Zukunft der demokratischen Vertretung.
Juliane Baruck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HFBK Hamburg. Sie ist Prozessgestalterin für Beteiligungsprozesse und Mitglied im Bundesvorstand des Vereins Mehr Demokratie. Darüber hinaus verantwortet sie beim Thinktank Das Progressive Zentrum sowie bei der Initiative Es geht LOS vielfältige Projekte, die sich eine resiliente Demokratie, Repräsentation und Teilhabe zum Ziel setzen.
Philipp Cartier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HFBK Hamburg, er promoviert zur Entstehung und Bedeutung politischer Entwürfe. Bereits 2022 haben er und andere Mitstreiter:innen die Gestaltungszentrale Politik e.V. gegründet, die mit praktischen Angeboten im politischen Betrieb die Transformation politischer Gestaltungskultur vorantreibt.
Demokratie Innovation e.V. ist Träger der Initiative Es geht LOS, die sich für die Innovation und Weiterentwicklung losbasierter demokratischer Formate einsetzt. Dabei steht die Einbindung diverser Perspektiven mit einem Fokus auf unterrepräsentierte Gruppen im Zentrum. Die Expertise aus dem Projekt "Hallo Bundestag", welches die Repräsentation zwischen Bundestagsabgeordneten und Bevölkerung auf Wahlkreisebene stärkt, kommt im Forschungsprojekt zum Einsatz: Der Verein beleuchtet die Frage von Repräsentation aus Sicht der Bevölkerung und wird dafür losbasierte Beteiligungsformate durchführen.
Der Deutsche Design Club e.V. (DDC) ist der führende Verein für herausragende Designer:innen aller Disziplinen in Deutschland. Hier stehen Themen rund um die Transformation der Designbranche, aber auch der Einsatz von Design für Wirtschaft und Gesellschaft im Zentrum. Im Rahmen des Forschungsprojektes bringt der DDC diese vielfältige Designkompetenz in verschiedenen Formaten wie Workshops und Wettbewerben mit ein. Als Netzwerkpunkt ermöglicht der DDC darüber hinaus den Zugang auf ein breites Feld an Designer:innen.
Kontakt
Bei Fragen zum Forschungsprojekt bitte schreiben an: redesign-democracy@hfbk-hamburg.de
Pressekontakt: Beate Anspach | HFBK Hamburg | Lerchenfeld 2 | 22081 Hamburg | Tel. +49 40 42 89 89 405 | beate.anspach@hfbk.hamburg.de
Für das Forschungsprojekt haben wir einen Newsletter eingerichtet, der unregelmäßig informiert: Anmeldung
Impressum
Redesigning Democratic Representation ist ein gemeinsames Forschungsprojekt von Prof. Dr. Friedrich von Borries (HFBK Hamburg) und Prof. Dr. Sven T. Siefken (Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung).
Kooperationspartner sind der Deutsche Design Club (DDC) und der Verein Demokratie Innovation.
Das Projekt wird gefördert von der VolkswagenStiftung.
Diese Website erscheint im Rahmen des Forschungsprojekts Redesign Democratic Representation (ReDeRe).
Anbieter dieses Internet-Auftritts ist die Hochschule für bildende Künste Hamburg, gesetzlich vertreten durch den Präsidenten Martin Köttering
Anschrift
Hochschule für bildende Künste (HFBK)
Lerchenfeld 2
22081 Hamburg
Tel.: +49 40 42 89 89-405
E-Mail: webmaster@hfbk.hamburg.de
Web: www.hfbk-hamburg.de
Inhaltlich Verantwortlich
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Ein Projekt der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Design Club e.V. (DDC) und Demokratie Innovation e.V. Gefördert von der Volkswagen Stiftung. Kooperationspartner: World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026
Die Website ist ein Projekt der HFBK Hamburg im Rahmen der Hamburg Open Online University